Musik

John Densmore gewinnt Prozess gegen Rest-Doors

John Densmore, der einstige Drummer der Doors, hat vor Gericht den Streit um die Namensrechte der Doors gewonnen. Als Resultat stehen ihm ein Drittel der Einnahmen aus den Konzerten von seinen Ex-Kollegen Ray Manzarek und Robby Krieger zu, die mit anderen Musikern seit 2002 wieder auf Tour gehen.

John Densmore, der einstige Drummer der Doors, hat vor Gericht den Streit um die Namensrechte der Doors gewonnen. Als Resultat stehen ihm ein Drittel der Einnahmen aus den Konzerten von seinen Ex-Kollegen Ray Manzarek und Robby Krieger zu, die mit anderen Musikern seit 2002 wieder auf Tour gehen.

Densmore hatte es angeblich aus gesundheitlichen Gründen abgeleht, mit den beiden anderen überlebenden Doors-Musikern wieder auf Tour zu gehen. Insider berichten jedoch auch, dass er Manzarek und Krieger vorwerfe, das Erbe des verstorbenen Jim Morrisons zu verraten. Kern seiner Klage gegen die neuen Aktiväten war jedoch eine Regelung, die nach dem Tod von Morrison 1971 getroffen wurde, nach der alle Doors-Entscheidungen gemeinsam getroffen werden müssten.

Zwar hatten Manzarek und Krieger den Namen ihrer neuen Tourband mittlerweile in The Doors Of The 21st Century abgeändert, das alte Doors-Logo auf den Plakaten jedoch weiter verwendet. Unter diesem Namen erschien im Jahr 2004 auch eine DVD. Ob Manzarek und Krieger den Vorschlag von Densmore annehmen, Auftritte künftig als „ein Konzert mit ehemaligen Mitgliedern der Doors“ zu bewerben, steht noch nicht fest.

Ebenfalls vor Gericht gezogen war auch der einstige Police-Schlagzeuger Stewart Copeland, den Manzarek und Krieger als Ersatz für Densmore angeheuert, dann aber nach einigen Auftritten wieder entlassen hatten. Ungeachtet des Gerichtsärgers planen die beiden jedoch ein neues Studioalbum, bei dem Ex-Cult-Sänger Ian Astbury, der seit 2002 auch live die Stelle von Morrison eingenommen hat, den Gesang beisteuern soll.