Dem Text, der von der US-Zeitung „New York Daily News“ auszugsweise veröffentlicht wurde, kann man entnehmen, dass Jermaine seinem Bruder Michael Jackson scheinbar nur halbherzig vor Gericht beigestanden hat. Angeblich soll er befürchtet haben, dass sich der sensible Star etwas antue, wenn sich die Familie nicht geschlossen hinter ihn stellt.
In dem Artikel bezichtigt Jermaine Jackson den einstigen King of Pop zudem des Drogen- und Alkoholmissbrauchs. Es soll auch eine Liste existieren, auf der die Namen der verschreibungspflichtigen Medikamente und diverser Alkoholika notiert sind.
Dreckwäsche und Geldmache
Der skandalträchtigste Vorwurf lautet allerdings, dass der „Thriller“-Sänger „ein Faible für kleine Kinder“ hat. Ein Zitat lautet: „Weiß er wirklich, was er mit diesen Kindern anstellt? Ich will nicht behaupten, dass mein Bruder unschuldig ist. Ich bin mir da nicht so sicher.“ Als Grund für die frühere Verteidigung seines Bruders soll Jermaine gesagt haben: „Michael könnte nicht einen Tag im Gefängnis überleben. Er würde sich umbringen.“
Das Manuskript, aus dem die „Daily News“ zitiert, ist die Zusammenfassung eines unveröffentlichten Enthüllungsbuchs, das bereits vor drei Jahren verfasst wurde. Damals, nach der Verhaftung von Michael Jackson, soll es verschiedenen Verlagen angeboten, jedoch durchgehend abgelehnt worden sein. Autorin ist Stacey Brown, die wiederum Co-Writerin von „Michael Jackson: The Man Behind The Mask“ ist.


