Musik

Jazz-Saxophonist Michael Brecker gestorben

Der einflussreiche Jazz-Saxophonist Michael Brecker ist am 13. Januar im Alter von 57 Jahren an einer Lungenentzündung gestorben, die er sich in Folge einer MDS-Krebserkrankung zugezogen hatte.

Der einflussreiche Jazz-Saxophonist Michael Brecker ist am 13. Januar im Alter von 57 Jahren an einer Lungenentzündung gestorben, die er sich in Folge einer MDS-Krebserkrankung zugezogen hatte.

Brecker kam 1949 in Philadelphia zur Welt und entwickelte sich zu einem der einflussreichsten Saxophonisten seiner Generation. 1970 ging er zur Jazzrock-Formation Dream, später stieß er zu seinem Bruder Randy Brecker, der in der Gruppe des Musikers Horace Silver Trompete spielte. Die beiden Brecker-Brüder nahmen auch gemeinsame Platten auf, 1987 folgte das erste Soloalbum von Michael Brecker. Er erhielt zwei Grammy-Auszeichnungen und zahlreiche andere Preise.

Zudem gehörte er als Saxophonist zu den gefragtesten Studiomusikern. Er spielte auf unzähligen Alben auch von Künstlern außerhalb des Jazz-Idioms. So kann man seinen Saxophon-Sound unter anderem bei Aufnahmen von Herbie Hancock, Billy Cobham, James Taylor, Paul Simon, Joni Mitchell und Yoko Ono hören.

Bis zwei Wochen vor seinem Tod arbeitete er noch an einem letzten Album, das noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll.