Die Jazz-Pianistin Alice Coltrane, die mit John Coltrane verheiratet war und auch in seiner Band gespielt hat, ist am 12. Januar im Alter von 69 Jahren an einer Lungenerkrankung gestorben.
Die Pianistin, die als Alice McLeod in Detroit auf die Welt gekommen war, lernte ihren späteren Mann John Coltrane im New Yorker Jazzclub Birdland 1962 kennen; das Paar heiratete 1965. Ein Jahr später ersetzte sie Coltranes langjährigen Pianisten McCoy Tyner, als die Musik des Tenor-Saxophonisten immer freier und spiritueller wurde.
Nach Coltranes Tod im Jahr 1967 betreute sie das musikalische Erbe ihres Mannes, war aber auch weiterhin als Musikerin aktiv. Sie spielte unter anderem mit Pharoah Sanders, Joe Henderson, Archie Shepp und Jimmy Garrison. Mit Carlos Santana nahm sie 1974 das erfolgreiche Album „Illuminations“ auf.
Das Universal-Label Verver veröffentlichte im Jahr 2004 ihr letztes Album, „Translinear Light“, das ihr Sohn Ravi Coltrane produziert hatte.



