Gründer und Geschäftsführer ist Uwe Leiber, der früher beim SDR die Fernsehredaktion Jazz leitete und 1997 damit begann, seine Aktivitäten auf das Internet auszudehnen. „Die Idee war damals, dort eben mehr anzubieten als nur eine reine Programmbegleitung. Das wurde so auch genehmigt, mit der Auflage, dass alle zusätzlichen Daten auf einem eigenen Server abgelegt werden mussten. Daraus ist dann nach und nach die Internet-Plattform jazz-network.com entstanden.“ Anfang 2001 starteten Vertrieb und Versand. Mitte des Jahres wurde dann auch noch das Konzept für den Radiosender Jazz-Network Radio entwickelt. jazz-network.com setzt sich derzeit aus drei Bestandteilen zusammen: Community, Vertrieb und Internet-Radio.
„Mir war bereits bei der Gründung klar, dass sich das Angebot nicht nur auf einen Teil davon beschränken konnte. Nebenbei haben wir übrigens mit der Edition jazz-network.com auch noch einen Buchverlag ins Leben gerufen. Durch die bereits 1997 gestartete Mailing-Liste haben wir versucht, immer mehr Dienstleistungen anzubieten. Inzwischen haben wir auch ein eigenes Promotionbüro. Die Idee hinter jazz-network.com war von Anfang an, ein vielschichtiges Netzwerk zu bilden.“ Inzwischen betreut der Vertrieb 21 Labels. Zu den wichtigsten zählen dabei neben die Berliner Firma Konnex, Nabel Records von Rainer Wiedensohler und das neugegründete Label Chaos der in Ludwigsburg ansässigen Bauer Studios. Die Firma beschäftigt inzwischen auf freiberuflicher Basis sogar einen Außendienstmitarbeiter. Die meisten der 500 lieferbaren Titel sind mittlerweile auch im PhonoNet gelistet. „Seit der Gründung ist jeden Monat ungefähr ein neues Label hinzugekommen. Ich lege jedoch großen Wert darauf, dass das Wachstum unsere Möglichkeiten nicht übersteigt“, betont Uwe Leiber. „Die Auswahl erfolgt allein nach qualitativen Gesichtspunkten.“


