Musik

James Browns Familie wächst

Die Zahl der Angehörigen, die Anspruch auf die Hinterlassenschaft der kürzlich verstorbenen „Sex Machine“ hat, ist um zwei uneheliche Kinder angestiegen.

Der Streit um das Erbe von James Brown geht in die nächste Runde. Wie ein früherer Vertrauter des vor sieben Monaten verstorbenen Sängers bekannt gab, haben medizinische Gutachten ergeben, dass der „Sex Machine“-Interpret mindestens zwei Kinder mehr gezeugt hat, als bislang bekannt war. Insgesamt hatte ein gutes Dutzend US-Bürger behauptet, Brown sei ihr leiblicher Vater.

Obwohl sich der Vertraute mit weiteren Details zurückhielt, hat eine Zeitung aus South Carolina einen der neu entdeckten Erben ausfindig gemacht. Dem „Augusta Chronicle“ zufolge ist die 45 Jahre alte Lehrerin LaRhonda Petitt mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit eine Tochter des im Alter von 73 Jahren Verstorbenen. Ihre Mutter soll die Soullegende Anfang der 60er Jahre während eines Konzerts in Los Angeles kennengelernt haben. Die Beziehung endete, als sie mit LaRhonda schwanger wurde und nach Houston zog.

Zurückhaltende Forderungen

Petitt erhebt angeblich keinen persönlichen Anspruch auf das ihr nun zustehende Erbteil. Sie möchte sich allerdings dafür einsetzen, dass ihre beiden Töchter von dem Fond profitieren, den Brown zur Ausbildung seiner Enkel eingerichtet hat.