Musik

James Brown klagt gegen Erfinder der Bowie-Bonds

Sieben Jahre nach ihrer Ausgabe sorgen die sogenannten Bowie-Bonds von James Brown für Ärger. Der Godfather of Soul hat vor Kurzem Klage gegen David Pullman, den Erfinder der Musikeranleihen, eingereicht.

Sieben Jahre nach ihrer Ausgabe sorgen die sogenannten Bowie-Bonds von James Brown für Ärger. Der Godfather of Soul hat vor Kurzem Klage gegen David Pullman, den Erfinder der Musikeranleihen, eingereicht. Pullman hatte im Zuge des Börsenbooms in den späten 90er-Jahren festverzinsliche Wertpapiere von Künstlern wie Brown, David Bowie, Marvin Gaye, Nickolas Ashford und Valerie Simpson sowie vom Motown-Songwriter-Trio Holland-Dazier-Holland auf den Markt gebracht.

Käufer dieser Papiere erwarben damit Anteile an künftigen Einnahmen aus Master- und Publishing-Rechten dieser Musiker. James Brown sicherte sich auf diesem Weg gut 25 Mio. Dollar. Nun wollte er seine Bonds als Sicherheit für ein Darlehen der Royal Bank of Scotland angeben. Doch die Pullman Group verweigerte diesen Deal, da man mit den Konditionen nicht einverstanden war.

Laut „New York Times“ reichte Brown deshalb Klage gegen die Investmentbank vor dem Obersten Gerichtshof des Bundesstaats New York ein. Warum genau er sich gegen den Handel sperrt, erklärte Pullman nicht und sagte dem Blatt: „Ich habe gegen Herrn Brown persönlich gar nichts. Aber mit seinen Leuten kann man einfach nicht arbeiten.“

Mehr zum Thema