Jahcoustix
München – Dominik Haas alias Jahcoustix ist seit seinem 14. Lebensjahr 1992 dem Reggae verfallen. Auf seinem ersten Soloalbum, „Colourblind“, verbindet der Sänger, der zusätzlich noch bei der Formation Dubious Neighbourhood aktiv ist, auf recht eigenwillige Weise Pop, Soul und Reggae. Es kommt nicht gerade oft vor, dass ein Künstler erklärt, er wolle mit seinen Songs ein Zeichen gegen die Hoffnungslosigkeit setzen, die sich in seiner Generation ausbreitet. Jahcoustix ist halt ein durch und durch positiver Mensch, der bei seinem Besuch in der musikwoche-Redaktion nicht nur viele Details des Produktionsprozesses preisgab, sondern auch überzeugend erklären konnte, warum seine emotionale und organische Beschäftigung mit der Musik die einzig richtige ist. „Zu meinen Vorbildern zähle ich Künstler wie Ben Harper und Finlay Quaye“, erklärte Jahcoustix im Gespräch. Auf „Colourblind“ hinterließen die beiden zwar hier und da ihre Spuren, doch in den 13 Songs findet Jahcoustix schnell zu einer eigenen Musiksprache. Mitgeholfen haben bei den Aufnahmen Malte Hagemeister und Matthias Arfmann. Und inzwischen arbeitet Jahcoustix bereits wieder an neuen Songs.


