Musik

Järkel will Umsätze mit Realtones steigern

Ulrich Järkel, im fusionierten Team von Sony BMG für den Bereich Strategic Marketing zuständig, will die Umsätze mit Realtones im Jahr 2005 verdreifachen.

Ulrich Järkel, im fusionierten Team von Sony BMG GSA für den Bereich Strategic Marketing und die neuen Medien zuständig, will die Umsätze mit Realtones im Jahr 2005 verdreifachen. Das bestätigte der BMG-Manager kürzlich dem „stern“. Als Modell für künftig mögliche Erfolge im mobilen Unterhaltungsgeschäft dient ihm ein US-Star: „In den USA hat der Sänger Usher bereits mehr Realtones als Singles verkauft“, rechnet Järkel vor.

Realtones sowie speziell für den mobilen Markt produzierte und bereits vor Veröffentlichung des entsprechenden Tonträgers erhältliche Versionen potenzieller Hits seien gezielte Angebote der Plattenfirmen für die „Mehrfachverwertung“. Laut „stern“ kauften Mobilfunkkunden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2004 rund 40 Mio. Klingeltöne für 91 Mio. Euro, knapp fünf Mio. Euro entfielen dabei auf Realtones.