Musik

Jacko verliert alleiniges Sorgerecht

Der Star und seine Exfrau streiten um die Kinder.

Zwei der drei Nachkommen des King of Pop sind in den Fokus von Justitia gerückt. Sohn Prince Michael und Tochter Paris Michael Katherine werden künftig ihre leibliche Mutter sehen dürfen. Diesen Sieg konnte Michaels Exfrau Debbie Rowe bereits für sich verzeichnen. Damit ist schon mal sicher, dass Jackson das alleinige Sorgerecht für die beiden verloren hat. Zur Debatte steht jetzt noch das genaue Ausmaß der nunmehr geteilten Obhut.

Im Zuge der Missbrauchsvorwürfe gegen das Musikidol war Rowe bereits 2002 vor Gericht gezogen, um zumindest ein zeitweiliges Sorgerecht zu erstreiten. Jetzt will sie den Gerichtsakten zufolge die Kinder gänzlich für sich haben. Neben der Anklage wegen angeblicher Pädophilie habe sie die Nachricht beunruhigt, dass Jackson sich der „Nation of Islam“ angeschlossen habe. Da Rowe jüdischen Glaubens ist, befürchtet sie, dass die Mitgliedschaft in der militanten Organisation das Verhältnis des Vaters zu seinen halbjüdischen Kindern beeinträchtigen könnte.

Geld, Drogen, Schmutzwäsche

Jackson, dem das Recht zusteht, Berufung einzulegen, lässt nun seine Anwälte sprechen. Die haben daraufhin Akten vorgelegt, welche das finanzielle Ausmaß der Abfindung an Debbie Rowe belegen. Demnach habe sie nach der Scheidung vier Millionen Dollar und eine Villa in Beverly Hills erhalten. Zusätzlich bekam sie jährlich 900.000 Dollar – so sie denn auf das Sorgerecht verzichte.

Die jährliche Zahlung wurde angeblich eingestellt, nachdem Rowe das vertrauliche Abkommen gebrochen hatte, in der Öffentlichkeit nicht über Jackson zu reden. Dazu Rowe: „Mir wurde aus dem ‚inneren Zirkel‘ von Michael berichtet, dass er Drogen nimmt. Außerdem wurde mir der Name des Arztes genannt, der ihm all die Medikamente verschreibt. Meiner Ansicht nach ist dieser Umstand nicht nur gefährlich für Michael, sondern auch für die Kinder.“