Denn wenn Papi Michael heißt, einst der Welt größter Popstar war und schon immer durch exzentrisches Verhalten auf sich aufmerksam machte, dann hilft auch die beste Tarnung nichts. So geschehen jetzt auch wieder in Manama, Hauptstadt des Inselstaates Bahrain:
In seiner neuen Wahlheimat wollte Michael Jackson nach Angaben diverser Nachrichtenagenturen in aller Ruhe mit seinen Kindern durch die örtliche Shopping-Mall streifen. Um nicht erkannt zu werden, hatte sich der scheue Star demzufolge in eine schwarze Abaya gehüllt, die traditionelle Kleidung arabischer Frauen. Zusätzlich mit schwarzen Handschuhen, einer Sonnenbrille und einem schwarzen Schleier von Kopf bis Fuß verhüllt, hatte Jacko gehofft, unerkannt bummeln zu können.
I’m sorry Miss Jackson
Dumm nur, dass seine drei Kinder aufgrund ihres westlichen Aussehens bei den Passanten für Stirnrunzeln sorgten. Trotz des schwarzen Schleiers, den Prince Michael I., Paris Michael und Prince Michael II. über dem Kopf tragen mussten, wurden die drei Jackson-Ableger erkannt. Die Frage, welche absonderliche Gestalt sie da an der Hand führte, erübrigte sich somit und prompt waren die Paparazzi zur Stelle.
Der entsetzte Star soll noch „Bitte nicht!“ geschrieen haben und sodann durch einen Notausgang die Flucht angetreten haben. Eine Sprecherin Jacksons versuchte derweil, den entstandenen Tumult beizulegen. Man solle seine Situation nachvollziehen und dem Sänger und seinen Kindern ihr Privatleben lassen. Wenn das mal so einfach wäre.


