Musik

Ivors für Winehouse, Turner, Gabriel und Jones

Die Verleihung der Ivor Novello Awards wurde zum Schaulaufen der Musikszene. Neben Veteranen wie Peter Gabriel, Yusuf und Quincy Jones erhielten auch jüngere Stars wie Amy Winehouse, Alex Turner und Jake Shears Preise für ihre Songschreibekunst.

Die Verleihung der Ivor Novello Awards wurde zum großen Schaulaufen der britischen und internationalen Musikszene. Neben Veteranen wie Peter Gabriel, Yusuf Islam und Quincy Jones erhielten auch jüngere Stars wie Amy Winehouse, Alex Turner und Jake Shears Preise für ihre Songschreibekunst.

Es war die 52. Verleihung der prestigeträchtigen Preise, die seit 1955 jährlich von der British Academy of Composers and Songwriters (BACS) und der Urheberrechtsgesellschaft PRS vergeben werden. Die höchste Ehre wurde am 24. Mai im Londoner Grosvenor House Hotel dem Filmkomponisten George Fenton zuteil: Er schrieb in seiner Karriere die Scores zu Leinwandhits wie „Gefährliche Liebschaften“, „The Wind That Shakes The Barley“, „König der Fischer“, „Und täglich grüßt das Murmeltier“ oder „Hitch – Der Date-Doktor“. Nun wurde er als zehnter Komponist Mitglied in der BACS.

Ehrenpreise gingen auch an Peter Gabriel (Lebenswerk), Quincy Jones (Special International Award), Yusuf Islam (Cat Stevens)(herausragende Songsammlung) und Norman Cook (herausragender Beitrag zur britischen Musikszene). Für ihre aktuellen Leistungen als Songschreiber wurden unter anderem die Mitglieder der Band The Feeling geehrt. Das Album „Twelve Stops And Home“ bescherte den Pop-Rockern den Titel Songwriter of the Year.

Bester Song des Jahres (musikalisch und textlich) war „Elusive“ von Scott Matthews, bester zeitgenössischer Song war „Rehab“ von Amy Winehouse, die dem Publikum erklärte: „Ich hatte noch nicht mal Zeit, mich zu betrinken. Ich bin erst seit 15 Minuten hier.“ In der Kategorie „Bestes Album“ wurde Alex Turner als Hauptschreiber der Arctic Monkeys für Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not ausgezeichnet. Das meistaufgeführte Werk des Jahres war der Titel I Don’t Feel Like Dancin‘ von den Scissor Sisters, für die Jake Shears, Scott Hoffman, Jason Sellards und Elton John einen Ivor erhielten. Der internationale Hit des Jahres stammt aus der Feder von Stuart Price und Madonna und heißt „Sorry“. Price, der den Preis entgegennahm, entschuldigte die nicht anwesende Sängerin mit den Worten: „Sie schlägt vermutlich gerade auf ihrer Farm Purzelbäume in einem ihrer Turnanzüge.“

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