Musik

iTunes Australien einigt sich mit Sony BMG

Fast drei Monate nach dem Start des australischen iTunes Music Store hat sich Sony BMG nun doch mit Apple auf einen Verkauf seines Repertoires über die Plattform verständigt. Bislang kam der Downloadshop auch ohne Titel des Majors und lokales Repertoire wie von Delta Goodrem aus.

Fast drei Monate nach dem Start des australischen iTunes Music Store hat sich Sony BMG nun doch mit Apple auf einen Verkauf seines Repertoires über die Plattform verständigt. Bislang war der Downloadshop auch ohne die Titel des Majors erfolgreich, musste jedoch auf Songs von Weltstars wie Shakira, Bob Dylan, Elvis Presley, Jamiroquai, Kelly Clarkson oder The Strokes verzichten, ebenso wie auf Tracks von australischen Lokalmatadoren wie Delta Goodrem, Alex Lloyd, Natalie Imbruglia oder Pete Murray.

Sony BMG hatte sich dem Vernehmen nach gegen eine Lizenzierung seines Katalogs gesperrt, weil man mit den Verkaufspreisen und dem proprietären Apple-DRM FairPlay nicht einverstanden war. Was Sony BMG nun zum Einlenken bewegt hat, wurde nicht bekannt, doch Druck der Künstler im eigenen Haus gilt als einer der Gründe. Denis Handlin, Chairman & CEO von Sony BMG Australia, erklärte: „Das digitale Musikgeschäft wird 2006 höchstwahrscheinlich explodieren und wir freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit iTunes.“ Mehr zum Thema