Der italienische Branchenverband FIMI schloss das Jahr 2003 nach einer Untersuchung von Price WaterhouseCooper bei Umsätzen von 314 Mio. Euro mit einem Minus in Höhe von knapp 7,7 Prozent ab. Im Jahr 2002 setzten die FIMI-Mitglieder noch 340 Mio. Euro um – und lagen damit knapp über dem Niveau von 2001 mit 338 Mio. Euro, aber deutlich unter den noch im Jahr 2000 umgesetzten 367 Mio. Euro. Auch bei den Verkaufszahlen fiel 2003 mit nur noch 36 Mio. Exemplaren nach 39 Mio. im Vorjahr ein Minus von fast 7,9 Prozent an. Während das Album-Segment Verluste von 7,3 Prozent nach Umsätzen und von 6,7 Prozent nach Stück verzeichnete, brach der Markt für Singles um 20,9 Prozent nach Wert und um 21,2 Prozent nach Exemplaren ein. Eine positive Bilanz gab es dagegen im Bereich der Musik-DVDs: Hier fielen Zuwächse von 293,5 Prozent nach Wert und von mehr als 212 Prozent nach Exemplaren an. Die sinkenden VHS-Verkäufe eingerechnet lag das Plus im gesamten Bereich Bildtonträger bei 168 Prozent nach Wert und bei 101 Prozent nach verkauften Einheiten. Musikvideos tragen mit Umsätzen von rund 16,8 Mio. Euro inzwischen mehr als das Doppelte zur Bilanz der FIMI bei wie die Singles mit Umsätzen von knapp 7,7 Mio. Euro – im Jahr 2002 war es noch genau andersherum. Mehr zum Thema
Italiens Markt kriselt weiter
Der italienische Branchenverband FIMI schloss das Jahr 2003 mit einem einstelligen Minus nach Umsätzen und Stückzahlen ab. Positive Signale kamen einzig aus dem DVD-Segment.


