Musik

Italiener nehmen P2P-Netzwerk hoch

Die italienische Finanzpolizei zerschlug in der vergangenen Woche bei Razzien in drei Städten ein unter dem Namen Discotequezone operierendes P2P-Netzwerk. Neun Verdächtigen drohen nach IFPI-Angaben nun Anklagen.

Die italienische Finanzpolizei zerschlug in der vergangenen Woche bei Razzien in Rom, Mailand und Brescia ein unter dem Namen Discotequezone operierendes P2P-Netzwerk. Nach IFPI-Angaben wurden elf Computer beschlagnahmt, auf deren Festplatten mehr als 110.000 nicht autorisierte mp3-Dateien lagen. Neun Verdächtigen drohen nun Anklagen und Strafen von bis zu 8,5 Millionen Euro. Den Schlag gegen die Onlinepiraterie hatten der italienische Branchenverband FIMI und seine Abteilung zur Bekämpfung der Piraterie, FPM, mit vorbereitet. Laut IFPI-Angaben wurden in Italien in den vergangenen beiden Jahren Verfahren wegen Onlinepiraterie gegen rund 170 Personen eingeleitet.

Neugierig?

Jetzt als Abonnent anmelden und weiterlesen.

Du hast noch kein Abo? Dann hol dir jetzt das Digitalabo für nur 39,90 Euro pro Monat.

Anmelden