Die beiden Bankhäuser Goldman Sachs und UBS Warburg gaben dem Höhenflug der EMI-Aktie weiteren Auftrieb: Beide Banken hoben ihre Einschätzung der EMI-Papiere an und sorgten so zum Ende der vergangenen Woche bei EMI für weitere Kursgewinne in Höhe von rund neun Prozent: Mit einem Preis von 230 Pence zu Handelsschluss am 16. Januar konnte die EMI-Aktie nun seit Jahresbeginn um mehr als 40 Prozent zulegen und rangiert auf dem höchsten Kurs seit 18 Monaten. Die Banker von Goldman Sachs sehen zudem laut einem parallel veröffentlichten Beicht die wachsende Zahl verkaufter MP3-Player und die Aktionen der Musikindustrie im Kampf gegen die Piraterie als Anzeichen für eine Rückkehr der Branche in die Wachstumszone. Vor dem Hintergrund aktueller Markttrends in den USA und Großbritannien sehen die Investmentbanker sogar ein Ende der Krise im Musikgeschäft nahen und peilen ein branchenweites Plus von zwei Prozent für das Jahr 2005 an. Bei UBS, wo die EMI-Papiere nun auf „kaufen“ stehen, rechnen die Investmentbanker mit einem mittelfristigen Kursziel von 261 Pence. Am Montag erzielten die EMI-Papiere einen Kurswert von 227,25 Pence (17 Uhr).
Investmentbanker stufen EMI hoch
Die Bankhäuser Goldman Sachs und UBS Warburg gaben dem Höhenflug der EMI-Aktie weiteren Auftrieb: Beide Banken hoben ihre Einschätzung der EMI-Papiere an. Goldman Sachs rechnet gar mit einem baldigen Ende der Branchenkrise.


