Die Investmentbank Morgan Stanley hat ihre Einschätzung der Aktien des EMI-Konzerns auf „untergewichten“ zurückgefahren. Parallel senkten die Banker auch das Kursziel der Papiere. Mittelfristig rechnen die Analysten nun mit einem Preis von 205 Pence pro Aktie, zuletzt gingen sie noch von 250 Pence aus. Die Banker begründeten ihren Schritt mit Anzeichen vor allem aus den USA, nach denen der begonnene Aufschwung wieder abzuflachen beginne und der weiterhin grassierenden Piraterie. Außerdem befürchtet Morgan Stanley, dass der CD-Preis weiter unter Druck geraten könne. Zuletzt hatte es Berichte um eine Preiskampagne beim US-Handelsriesen Wal-Mart gegeben.
Die Einschätzung der Investmentbanker schlug sich auch im Aktienkurs nieder: Der EMI-Kurs an der Londoner Börse sackte um 6 Pence oder 2,73 Prozentpunkte auf einen Wert von 214 Pence ab. Im Laufe der letzten sechs Monate erreichte die EMI-Aktie nach einem Zwischenhoch von beinahe 280 Pence kurzzeitig einen Tiefstand von nur gut 200 Pence.


