Die kalifornischen Rocker von Incubus belegen mit ihrem neuen Album „Light Grenades“ zum ersten Mal den ersten Platz in den US-Charts und dass, obwohl die Band mit 165.000 Einheiten in der ersten Woche nach SoundScan-Zahlen nur rund die Hälfte der 332.000 Exemplare verkaufte, die sie im Jahr 2004 mit „A Crow Left Of The Murder“ noch auf Rang zwei der Hitliste einsteigen ließ.
Enttäuschend schnitt die Nummer eins der Vorwoche ab: Jay-Z, der im Rahmen einer groß angelegten Promotionkampagne samt flankierenden Auftritten als CEO of HipHop gepriesen wurde und als einer der Garanten für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft in den USA galt, rutschte mit „Kingdom Come“ in der zweiten Woche nach VÖ auf Rang sechs ab – die 140.000 verkauften Alben bedeuten zugleich ein Minus von rund 80 Prozent im Vergleich zur letzten Woche.
Trotz geringerer Verkäufe als in der Vorwoche kletterte der Disney-Soundtrack „Hannah Montana“ mit 157.000 Exemplaren auf die zwei, verdrängte dabei Casting-Star Chris Daughtry mit „Daughtry“ (156.000) auf die drei, die Kopplung „Now 23“ (154.000) auf die vier und das Beatles-Album „Love“ (146.000) auf die fünf. Die Alben auf den Rängen drei bis fünf verkauften jeweils fast 50 Prozent weniger als in der vorherigen Charts-Woche.
Zuwächse gab es dagegen für Sarah McLachlan und ihr Weihnachtsalbum „Wintersong“, das mit 116.000 Verkäufen um mehr als ein Drittel zulegte und von 22 auf die sieben kletterte, sowie für die Kopplung „Now That’s What I Call Christmas 3“, die ebenfalls mehr als 30 Prozent zulegen konnte und von Platz 24 auf zehn stieg.
Die Top Ten komplettieren Akon mit „Konvicted“ (110.000) auf Position acht und Josh Groban mit „Awake“ auf neun.
Im Vergleich zur letzten traditionell umsatzstarken Thanksgiving-Woche brachen die Verkaufszahlen in den USA mit 14,75 Million Einheiten um 13,3 Prozent ein und um 5,1 Prozent im Vergleich zur Vorjahreswoche. Die kumulierte Jahresbilanz liegt bei gut 500 Millionen verkauften Tonträgern um fünf Prozent hinter dem gleichen Zeitraum des Jahres 2005.



