Die europäische Interessenvertretung der unabhängigen Plattenfirmen bezieht sich auf die Vorwürfe im „Spiegel“, der über Absprachen bei der Vergabe von Rotationsplätzen im Viva-Programm berichtet hatte. Impala wendet sich in einer Stellungnahme gegen eine weitere Machtkonzentration im Musikgeschäft: Die Vorwürfe illustrierten, wie schwer es bereits heute für die Indies sei, Sendezeiten bei Viva – dem populärsten Musiksender der deutschsprachigen Region – zu erhalten. Obwohl viele neue Trends im Musikgeschäft von den unabhängigen Plattenfirmen angeschoben würden, erreichten diese nur selten eine entsprechende Verbreitung. Gleichzeitig würden sich andere Wettbewerber offenbar unfaire Vorteile verschaffen, was auch die Vertragsabschlüsse mit neuen Talenten beeinflusse. Der Verband nimmt die kritisierten Praktiken als Beispiel für mögliche Auswirkungen einer weiteren Marktkonzentration: Die Fusion zweier Majors werde die Situation nur verschlimmern. Deshalb ruft Impala die Wettbewerbshüter zur genauen Untersuchung solcher Vorwürfe auf, um allen Anbietern einen fairen Zugang zum Markt zu ermöglichen. Zur Impala-Spitze gehören Präsident Michel Lambot (Play It Again Sam/Vital) und Vorstandsmitglied Martin Mills (Beggars Group), in Deutschland vertritt !K7-Chef Horst Weidenmüller den Verband. Mehr zum Thema
Impala beklagt Verzerrung des Wettbewerbs
Die europäische Interessenvertretung der unabhängigen Plattenfirmen bezieht sich auf die Vorwürfe im „Spiegel“, der über Absprachen bei der Vergabe von Rotationsplätzen im Viva-Programm berichtet hatte. Impala wendet sich in einer Stellungnahme gegen eine weitere Machtkonzentration im Musikgeschäft.


