Die Verkaufszahlen von lokalem Repertoire bei lokalen Labels sind in den letzten zehn Jahren weltweit um rund zehn Prozent angewachsen. Zu diesem Ergebnis kommt die IFPI in der jüngsten Ausgabe ihres jährlichen Reports „Recording Industry in Numbers“. Zwischen 1991 und 2000 sei der Anteil lokalen Repertoires an den jeweiligen Gesamtmärkten von 58 auf 68 Prozent gestiegen. In ihrem Report stellte die IFPI weiterhin fest, dass die Verkaufzahlen von CDs in den letzten zehn Jahren um 150 Prozent gestiegen sind, während MusiCassetten mittlerweile nur noch ein Viertel aller verkaufter Tonträger ausmachen. Die eifrigsten Plattenkäufer sind dem Bericht zufolge die Briten, mit jährlich vier Longplay-Alben pro Person, gefolgt von Dänemark und den USA. Die Rangliste der Künstler, die sich im letzten Jahr in mehr als zehn nationalen Charts rund um die Welt platzieren konnten, führt Britney Spears mit 19 Platzierungen an, gefolgt von Santana (18) und den Beatles (16). IFPI-Mann Keith Jopling, der die Studie betreute, erklärte dazu: „Es gibt nicht mehr so viele riesige internationale Künstler mit jahrzehntelangem Erfolg wie früher. Und die Musikfirmen sind geschickter geworden, was die internationale Vermarktung lokaler Künstler angeht.“
IFPI-Report: Lokales Repertoire weltweit auf dem Vormarsch
Die Verkaufszahlen von lokalem Repertoire bei lokalen Labels sind in den letzten zehn Jahren weltweit um rund zehn Prozent angewachsen.


