Musik

IFPI legt „Piracy Report“ vor und lässt Kazaa zahlen

Passend zur Präsentation ihres aktuellen Piraterieberichts einigte sich die Musikwirtschaft mit den Kazaa-Machern außergerichtlich auf Zahlung einer Schadensersatzsumme in Höhe von bis zu 115 Millionen Dollar.

Derweil sorgt die globale Tonträgerpiraterie weiterhin für Schäden in Milliardenhöhe: IFPI-Chairman John Kennedy bezifferte den Ausfall bei der Vorstellung des „Piracy Report 2006“ auf 4,5 Milliarden Dollar. Mehr als ein Drittel aller weltweit verkauften CDs seien Fälschungen, allein im Jahr 2005 seien rund 1,2 Milliarden illegal hergestellte Tonträger verkauft worden. Nach IFPI-Zahlen verdoppelte sich die Anzahl der beschlagnahmten CDs auf 80 Millionen. 40.000 Raubkopierer gingen den Behörden dabei ins Netz, 40 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

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