Die internationale Phonowirtschaft beendet die Auseinandersetzung mit den Betreibern der taiwanesischen P2P-Plattform Kuro: Die Kuro-Macher kostet das nach IFPI-Informationen „eine substanzielle Summe“ an Schadensersatz, eine genaue Zahl verschweigt der Branchenverband allerdings.
„Diese Einigung zeigt, dass legale Onlinemusikangebote eine große Zukunft vor sich haben, während Dienste, die ihr Geschäft auf dem Diebstahl von urheberrechtlich geschütztem Material aufbauen, dafür teuer bezahlen müssen“, frohlockte Geoff Taylor, IFPI General Counsel & Executive Vice President.
Als Betreiber des Kuro-Angebots willigte die in Taipeh ansässige Firma Fashion Now nach Angaben aus London außerdem ein, die Verbreitung ihrer P2P-Software sofort einzustellen und den Dienst bis zum 15. Oktober vom Netz zu nehmen. Bereits im September 2005 waren die Kuro-Macher in einem strafrechtlichen Verfahren verurteilt worden.



