Musik

IFPI bereitet Europa auf P2P-Klagen vor

Die Musikbranche will noch im laufenden Jahr erste P2P-Nutzer in Europa vor Gericht bringen. Das bestätigte IFPI-Chefanwalt Allen Dixon. Zuvor hatten bereits die Branchenverbände Großbritanniens und Italiens entsprechende Schritte ins Auge gefasst.

Die Musikbranche will offenbar erste P2P-Nutzer in Europa vor Gericht bringen. Das bestätigte nun Allen Dixon, Chefanwalt der Londoner IFPI-Zentrale, im Gespräch mit dem „Wall Street Journal“: Mit dem Beginn entsprechender Verfahren sei noch im Jahr 2004 zu rechnen, sagte Dixon. Zuvor hatten bereits die Branchenverbände Großbritanniens und Italiens entsprechende Schritte angekündigt: Während die britische BPI zunächst noch die Reaktionen der Online-Nutzer auf die wachsende Zahl an legalen Download-Shops abwarten will, plant die italienische FIMI bereits innerhalb der nächsten Monate erste zivil- und strafrechtliche Klagen. Laut FIMI-Chef Enzo Mazza habe man dabei in erster Linie Anbieter umfangreicher Songsammlungen im Visier, und nicht gelegentliche Downloader. Mehr zum Thema