Musik

IFPI Austria geht Probleme der Branche an

Der nationale Branchenverband IFPI Austria plant im Jahr 2003 eine Kampagne zur Brennerproblematik und fordert eine Neuregelung der Mehrwertsteuer.

Die IFPI Austria plant im Jahr 2003 eine Kampagne zur Brennerproblematik und fordert eine Neuregelung der Mehrwertsteuer. Im Rahmen der von Manfred Lappe als Präsident des österreichischen Branchenverbands gab Geschäftsführer Dr. Franz Medwenitsch auch bekannt, dass eine Aufklärungs- und PR-Kampagne gemeinsam mit Künstlern bei Konsumenten und Medien ein verstärktes Bewusstsein für den Wert und den Schutz von Musik schaffen soll. Illegale Downloads und das Brennen von Musik seien Diebstahl geistigen Eigentums, der Künstler, Autoren, Produzenten und Studios um den fairen Lohn ihrer Arbeit bringe. Dies sei vielen Konsumenten nicht bewusst. Vorrangiges Ziel sei laut der IFPI Austria außerdem die Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie in nationales Recht. Sie soll sichere rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Content-Industrie schaffen helfen. Schließlich fordert der Verband die Anwendung der ermäßigten Mehrwertsteuer in Höhe von zehn Prozent auf CDs. Nach wie vor sei „die österreichische Musikwirtschaft mit der absurden Situation konfrontiert, dass für die gedruckten Noten eines Musikstücks der begünstigte zehnprozentige Mehrwertsteuersatz gilt, während die Mehrwertsteuer für die Aufnahme derselben Musik auf CD 20 Prozent beträgt“, teilte der Verband mit.