Tobias Regners Karriere begann, wie jeder weiß, als Kandidat für Deutschland sucht den Superstar und hat ihren ersten kräftigen Sprung nach oben durch den Siegertitel I Still Burn bekommen. Am 17.November wird sein Album Straight bereits als Re-Edition mit vier neuen Titeln und den Videoclips zu den drei Singles auf den Markt kommen. Ein weiterer Meilenstein für den sympathischen Mann aus Oberbayern ist seine neueste Single Cool Without You die gleichzeitig den Titelsong für den neuen Animationsfilm Jagdfieber darstellt. Kurz bevor der Film in die Kinos kommt, wird die Single pressfrisch im Laden stehen, wobei auf der B-Seite sehr zur Freude der Regner-Fans ein selbst komponierter Titel enthalten sein wird.
Kino.de: Dein Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ ist inzwischen schon eine Weile her, welches Verhältnis hast du denn jetzt zu DSDS? Schaust du die neue Staffel?
Tobias Regner: Ich werde die neue Staffel natürlich mit großem Interesse verfolgen. Allerdings kann ich nur allen Teilnehmern raten, dass sie es nicht tragisch nehmen sollen, falls sie nicht weiterkommen. Als einer von 24.000 Leuten ausgewählt zu werden, hängt von sehr vielen Faktoren ab – nicht nur davon, ob man gut singen kann. Die Show lebt natürlich zu großen Teilen auch von ihrem Unterhaltungswert und dazu gehören eben auch Dieter Bohlens Sprüche. Das mag nach außen hin vielleicht lustig sein, die Betroffenen sehen das im Normalfall aber ganz anders. Ich weiß jetzt schon, dass ich ab und an im Geist die Fäuste ballen werde wenn Dieter wieder öffentlich einen Kandidaten niedermacht. Manchen Leuten war dieser Druck auch einfach zu viel. Stefan hat zum Beispiel super gesungen wenn keine Kameras auf ihn gerichtet waren und er sich keine blöden Sprüche anhören musste. Während der Shows war es dann vorbei mit der Ruhe und er musste sich jedes Mal von der Jury runterputzen lassen. Trotzdem hat er das durchgezogen. Hut ab, kann ich da nur sagen. Mein Vorteil war einfach der, dass ich mich einfach nicht stressen lasse. Das hat mir die Ruhe verschafft um DSDS auch zu Ende zu bringen.
Kino.de: Hast du noch Kontakt zu den DSDS-Kollegen?
Tobias Regner: Prinzipiell macht jeder von uns sein eigenes Ding, das ist ja auch völlig normal. Als wir alle noch in der Show waren, hat uns der Druck und die gemeinsame Erfahrung natürlich enorm zusammengeschweißt, dieser Umstand ist ja aber jetzt nicht mehr da. Mike Leon Grosch treffe ich von Zeit zu Zeit auf gemeinsamen Konzerten, weil wie ja auch beide beim selben Label unter Vertrag sind und mit den anderen telefoniere ich von Zeit zu Zeit oder schreibe eine SMS. Vor allem mit Didi habe ich noch recht regen Kontakt.
Kino.de: Jetzt steht eine neue Single an und der Song wird gleich noch für einen Film verwendet. Wie kam es dazu?
Tobias Regner: Der Chef von Sony Pictures mag meine Musik und hat den Kontakt zu Sony BMG hergestellt, so einfach war das im Prinzip. Da mussten wir nur noch einen Song finden, der sowohl zu mir und meinen Stil als auch zum Film passt. So kam es zu „Cool without you“. Ich finde es toll, dass es so gekommen ist und freue mich darauf, den Film auf deutsch anzuschauen – bisher habe ich ihn nur auf englisch gesehen.
Kino.de: Für welche Art von Filmen kannst du dich begeistern?
Tobias Regner: Prinzipiell stehe ich auf geradlinige Actionstreifen wie xXx – Triple X. Komplizierte Psycho-Horrorfilme sind mir viel zu anstrengend. Ich lasse mich wie gesagt nicht gerne stressen und so was gefällt mir deshalb auch nicht. Vor allem mag ich Sandra Bullock: Demolition Man ist deshalb einer meiner absoluten Highlights.
Kino.de: Wirst du bei Filmen auch mal sentimental?
Tobias Regner: Natürlich. Bei dem Film The Green Mile musste ich mir schon das eine oder andere Tränchen aus dem Auge wischen, der war wahnsinnig gut gemacht und super beeindruckend.
Kino.de: Würdest du selbst gern in einem Film mitspielen?
Tobias Regner: Klar, das könnte ich mir gut vorstellen. Entweder in einem Dokumentarfilm über Metallica oder im nächsten Teil von The Fast and the Furious zum Beispiel. Wie man schnelle Autos zerschreddert habe ich ja neulich beim Stockcar-Rennen von Stefan Raab ausprobiert. Das fetzt enorm!
Kino.de: Wir wünschen dir alles Gute für deine weitere Karriere und danken für das Gespräch.


