Musik

„Ich bin nicht verliebt!“

Die Powerbraut aus Barbados stürmte im Rekordtempo in den Musikolymp. Jetzt gab die Schönheit im Alpenmekka Ischgl ihr erstes Konzert im Schnee!

Bist Du zum ersten Mal im Schnee?

Rihanna: Ich habe zuvor schon Schnee gesehen. Aber es ist definitiv mein erstes Mal mitten in so viel Schnee und auf einem Berg.

Wie sieht’s mit Wintersport aus?

Rihanna: Ich habe es noch nie ausprobiert. Aber Snowboarden und Skifahren gehören ganz klar zu den Dingen, die ich eines Tages versuchen möchte.

Wolltest Du hier in Ischgl nicht Snowboarden versuchen?

Rihanna: Ich war noch nie zuvor in einem Skiort oder in vergleichbarer Umgebung wie diesem. Ich komme aus Barbados. Schnee ist etwas verrücktes für mich.

Wie viele Leute aus Deinem Team haben Dich davon abgehalten?

Rihanna: Abgehalten hat mich eigentlich niemand. Im Falle, dass ich mir etwas breche, hat das Konsequenzen. Natürlich möchte ich das vermeiden. Aber sie möchten alle, dass ich es einmal versuche. Denn sie waren alle schon einmal Skilaufen.

Wie fühlt es sich an, in Ischgl in die Fußstapfen von Elton John, Tina Turner und all den anderen Superstars zu treten?

Rihanna: Großartig! Ich fühle mich wie ein Rockstar. Ich fühle mich sehr geehrt, in Gesellschaft dieser hervorragenden Künstler zu sein und auf der gleichen Bühne zu stehen.

Ischgl ist für sein Apres-Ski berühmt. Hast Du davon schon einmal gehört?

Rihanna: Nein, aber ich höre von draußen schon sehr gute Musik. Nach meinem Auftritt versuche ich ein bisschen Party zu feiern!

2007 war Dein Jahr. Wie fühlt sich das für Dich an?

Rihanna: Wenn ich zurückdenke, ist das schon überwältigend. Ich hatte so ein fantastisches Jahr! Es war sehr erfolgreich und brachte mir vieles, für das ich dankbar sein muss.

EXKLUSIVE CLIPS MIT RIHANNA

[mms://stream.kino.de/video/clipfile/mlnamen/25039641.wmv@@@“ Rihanna verrät ihr persönliches Lieblingslied]

[mms://stream.kino.de/video/clipfile/mlnamen/25039623.wmv@@@“ Über den Vorteil, berühmt zu sein]

[mms://stream.kino.de/video/clipfile/mlnamen/25039687.wmv@@@“ So geht sie mit Gerüchten um]

[mms://stream.kino.de/video/clipfile/mlnamen/25039602.wmv@@@“ Ischgl-Clip 1]

[mms://stream.kino.de/video/clipfile/mlnamen/25039698.wmv@@@“ Ischgl-Clip 2]

Wie sieht denn Dein Zeitplan aus?

Rihanna: Mein Terminplan ist so krank. Wenn du einen Monat herauspickst, dann ist da jeden Tag etwas anderes. Es ist nicht so, dass da steht hier machst du dies und irgendwann machst du das. Es kommt Schlag auf Schlag. Das ist ganz schön verrückt.

Hast Du Angst, bei so einem prallen Terminkalender, Deine Jugend zu verpassen?

Rihanna: Nein, überhaupt nicht! Wenn ich für immer 19 Jahre bleiben könnte, dann würde ich das machen. Ich möchte sehr jung noch viel erreichen. Ich kann nicht glauben, kein Teenager mehr zu sein.

Hast Du denn genügend Zeit für Dich selbst?

Rihanna: Zeit für mich? Momentan gibt es das nicht! Ich habe keine. Ich steige beispielsweise aus dem Flugzeug, fahre zur Show und von dort wieder ins Flugzeug. Die einzige Freizeit, die ich momentan habe, ist die Zeit, um eine Dusche zu nehmen.

Wenn Du mehr Freizeit hättest, was würdest Du tun? Hast Du irgendwelche Hobbys?

Rihanna: Ich liebe es, Einkaufen zu gehen. Manchmal möchte ich nur herumspazieren. Dann gibt es Momente, wo ich einfach nur sehr laute Musik hören will. Ich liebe es, ins Kino zu gehen. Außerdem mag ich Karaoke und Bowling.

Das ist ja eine ganze Menge. Wie ist das eigentlich für Dich, wenn Du vor mehreren Tausend Fans auf der Bühne stehst?

Rihanna: Es fühlt sich definitiv großartig sein, dort oben zu stehen. So viele schöne Menschen zu sehen, die nur wegen dir kommen. Das ist eine große Ehre!

Du bist mit 19 Jahren schon ein Superstar. Was machst Du, um nicht völlig abzuheben?

Rihanna: Ich achte auf die Leute, die mich umgeben. Ich habe sehr gute und sehr starke Menschen um mich herum, die auf mich aufpassen und auf dem Boden halten.

Was erwartest Du vom nächsten Jahr? Lässt Du es ruhiger angehen?

Rihanna: Ursprünglich war eine Pause für mich vorgesehen. Aber es kam mal wieder alles anders. Für nächstes Jahr habe ich einige Pläne. Wir werden etwas mehr auf Tour sein. Wir treten beispielsweise in Australien, Asien und Südamerika auf. Orte, die wir dieses Jahr nicht geschafft haben. Das heißt, wir setzen die „Good Girl Gone Bad“-Tour fort und hoffentlich gehe ich auch Ende des nächsten Jahres für ein neues Album wieder ins Studio!

Was ist denn die beste Erfahrung, die Du gemacht hast, seitdem Du berühmt bist?

Das beste daran berühmt zu sein, ist für mich ist die Tatsache, dass ich das machen kann, was ich gerne mache. Ich liebe es, die Welt zu bereisen, aufregende Plätze zu sehen und coole Menschen kennen zu lernen.

Stört es Dich, in den Klatschblättern Geschichten über Dich zu lesen, die nicht wahr sind?

Und wie! Gerüchte über mich zu lesen, ist wahrscheinlich das Frustrierendste an meinem Job. Nur, weil irgend jemand etwas schreibt und diejenigen, die es lesen, glauben. Je mehr ich mich verteidige, desto mehr sieht es danach aus, dass es wahr ist. Du kannst eigentlich nichts dagegen machen. Nach einer Weile vergisst du es einfach.

Bleibst Du Deinem Musikstil in Zukunft treu oder möchtest Du eine andere Richtung einschlagen?

Rihanna: Mein Musikstil ändert sich mit jedem Album. Das wird auch nächstes Mal wieder so sein. Beim aktuellen Album fühle ich, dass ich meinen speziellen Sound und was ich gerne mache, gefunden habe. Das werde ich beibehalten und nur hier und da einige neue Sachen ausprobieren.

Wie hat sich Dein Leben verändert, seitdem Du ein Superstar bist?

Rihanna. Mein Leben ist viel hektischer geworden. Da ist so viel mehr, das erledigt werden muss. Ich lebe nach einem Plan. Ich führe kein normales, sorgenfreies Leben. Ich mache, was immer ich auch tun möchte. Mein Leben baut auf einem Plan auf. Und das bedeutet wesentlich mehr Hektik für mich.

Ich habe gehört, dass Du Schauspielunterricht genommen hattest. Wie war das für Dich?

Rihanna: Schauspielunterricht ist nicht schlimm, es macht richtig Spaß! Die Schauspielerei ist was ganz anderes als das Singen. Du musst dich für jemanden ausgeben, der du nicht bist. In andere Rollen zu schlüpfen ist definitiv schwierig.

Dein Album heißt „Good Girl Gone Bad“. Bezieht sich das auf Dich? Bist Du ein böses Mädchen geworden?

Rihanna (lacht): Ich habe das Album hauptsächlich so genannt, wegen meiner Haltung und wegen allem, was beim Album hinter mir lag: die Person, zu der ich herangewachsen bin. Die Künstlerin, zu der ich nun gereift bin. Ich wurde richtig rebellisch und wollte Dinge nur auf meine Art machen. Ich änderte mein Image, meinen Stil, meinen Sound und noch mehr. Deshalb heißt es „Good Girl Gone Bad“.

Du hast so viele Ohrwürmer hervorgebracht. Welches davon ist denn Dein Lieblingslied?

Rihanna: „Don’t Stop The Music“, weil es richtig Spaß macht. „Umbrella“ ist eines von denen, die du anfängst und dich sofort in sie verliebst. „Don’t Stop …“ ist ein Lied, das einfach Spaß macht es aufzuführen, zu singen und darauf zu tanzen. Die Leute drehen darauf total ab. Deshalb mag ich es.

Bist Du gerade verliebt?

Rihanna (lacht herzhaft): Nein, bin ich nicht.

Aber wenn doch, könnte Dein Freund Dir vertrauen?

Rihanna: Natürlich. Darum geht es doch in einer Beziehung, oder sehe ich das falsch? Sollte man meinen.

Hast Du einen Deiner früheren Freunde betrogen?

Rihanna: Ich habe noch nie einen Jungen hintergangen, mit dem ich zusammen war. Allerdings sind meine Erfahrungen auf dem Gebiet insgesamt noch begrenzt.

Was war denn das Verrückteste, das Du in letzter Zeit gemacht hast?

Rihanna: Mir ein Tattoo stechen zu lassen. Während ich interviewt wurde. Wir saßen in New York in einem Tätowierladen während eines Fotoshootings und ich dachte: Los jetzt, Rihanna. Deswegen habe ich jetzt dieses Sanskrit-Tattoo auf meinem unteren Rücken.

Ist es Dein einziges?

Rihanna: Nein, es ist schon das vierte. Aber jetzt ist es genug, denke ich. Mein Manager hat mir verboten, noch mehr Tattoos stechen zu lassen. Seiner Meinung nach sieht es blöd aus, wenn es zu viele sind.

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!