Iced Earth
München (ns) – Die Formation Iced Earth zählt seit ihrem Debütalbum „Night Of The Stormbringer“ (1991) zu den Größen der Metalszene. Mit „The Glorious Burden“ knüpfen die Amerikaner nahtlos an alte Erfolge an. Das neue Studioalbum platzierte sich diese Woche auf Anhieb auf Rang 15 der deutschen Longplay-Charts. Grund genug für Gitarrist und Songwriter Jon Schaffer (r.) und den neuen Sänger Tim Owens (Ex-Judas Priest), der musikwoche-Redaktion einen Besuch abzustatten. Auf der weißen Couch plauderten die beiden ganz offen über die erstmalige Zusammenarbeit zwischen dem Neuling und Iced Earth. „Wir kennen uns ja bereits eine Weile“, erklärt Jon Schaffer. „Als unser alter Sänger Matt Barlow ankündigte, er werde die Band verlassen, fiel meine Wahl sofort auf Tim, der ja bei Judas Priest gerade seinen Job verloren hatte.“ Dass die beiden perfekt harmonieren, ist den elf Songs auf „The Glorious Burden“ deutlich anzuhören. Herzstück des neuen Albums ist das 32 Minuten lange, in drei Teilen angelegte Opus „Gettysburg“, in dem sich Jon Schaffer mit einer der entscheidenden Schlachten des amerikanischen Bürgerkriegs auseinander setzt.


