Der Chefdirigent des Radio-Sinfonie-Orchesters des Hessischen Rundfunks (hr), Hugh Wolff, hat den Plattenfirmen vorgeworfen, das Interesse an klassischer Musik zunehmend zu verlieren. „Die großen Plattenfirmen sind immer weniger bereit, die finanziellen Risiken bei klassischer Musik zu tragen. Die sind nur noch an Popmusik interessiert,“ sagte Wolff gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Der gebürtige Amerikaner schlägt den Rundfunk-Orchestern vor, eigene kleine Plattenfirmen zu gründen. Da Studios, Technik und Fachpersonal bei Rundfunkstationen vorhanden seien, könnte dies für die Sender sehr rentabel sein, so Wolff. Der CD-Verkauf werfe finanziell zwar nicht viel ab, sei für die Künstler aber wichtig, um sich einen Namen zu machen. Als Vorbild nannte er das Label hr-musik.de, wo bereits mehrere Einspielungen des hessischen Rundfunkorchesters, das Wolff seit sechs Jahren leitet, erschienen sind.
hr-Chefdirigent kritisiert Plattenfirmen
Der Chefdirigent des Radio-Sinfonie-Orchesters des Hessischen Rundfunks, Hugh Wolff, hat den Plattenfirmen vorgeworfen, das Interesse an klassischer Musik zunehmend zu verlieren.




