Im Rahmen der CES in Las Vegas gaben die Unternehmen Hewlett-Packard (HP) und Apple eine Kooperation bekannt: HP baut demnach eine eigene Version von Apples iPod-Player und setzt dabei auch die Apple-Software ein. HP-CEO Carly Fiorina sagte bei einer Keynote zur CES, ihr Unternehmen habe die Größe und die Marktmacht, dem iPod die Tür zum Massenmarkt zu öffnen. Parallel kündigte Fiorina an, HP wolle künftig auch alle PCs und Notebooks mit vorinstallierter iTunes-Software ausliefern. Auch Apple-Chef Steve Jobs sieht in dieser Zusammenarbeit eine Chance, neue Kunden zu gewinnen: Apples Ziel sei es, möglichst vielen Musikfans weltweit Zugang zu dem iPod und der iTunes-Software zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit mit HP würde dies ermöglichen. Die Kooperation ist für Apple ein großer Coup, da HP u. a. als weltweit zweitgrößter Hersteller von PCs bislang zumeist Partnerschaften mit dem Microsoft- und Intel-Universum suchte. Außerdem stärkt Apple nun dank der HP-iPods seine bislang geringe Präsenz in den großen US-Handelsketten wie Best Buy oder Office Depot.
HP springt auf iPod-Zug auf
Im Rahmen der CES in Las Vegas gaben die Unternehmen Hewlett-Packard und Apple eine Kooperation bekannt: HP-Chefin Carly Fiorina baut künftig eine eigene Version von Apples iPod-Player und setzt auf die iTunes-Software.



