Judith Holofernes, Sängerin der Band Wir sind Helden, hat in einem Interview mit „Spiegel Online“ ihrem Unmut über die Zwänge der Charts-Erfolge Luft gemacht. „Sie bilden Verkaufszahlen ab, die belegen, dass es nur noch einen Bruchteil der Bevölkerung interessiert, Platten zu kaufen“, sagte Holofernes gegenüber dem Magazin. „Das Ergebnis ist aber für eine Viva-Rotation wichtig und steuert weitere Platzierungen.“ Die Band wolle versuchen, neben diesem System zu existieren und erfolgreich zu sein. Des Weiteren nahm sie zu den neuen Deutsch singenden Bands und deren „Pop-Patriotismus“ Stellung. „Wir definieren uns verblüffend wenig über die deutsche Sprache, geschweige denn über die deutsche Identität“, erklärte Judith Holofernes. „Ich schreibe auf Deutsch, weil ich es einfach besser kann.“
Holofernes hält Charts für überholt
Judith Holofernes, Sängerin der Band Wir sind Helden, hat ihrem Unmut über die Zwänge der Charts-Erfolge Luft gemacht. Diese bilden Verkaufszahlen ab, die belegen, dass es nur wenige interessiert, Platten zu kaufen.



