Musik

Hörbuch: „Dominic Raacke liest Hank Williams“

Am 1. Januar jährte sich zum 50. Mal der Todestag von Hank Williams. Ein bewegendes Porträt der Country-Ikone zeichnet tacheles!/Roof Music mit der Hörbuchfassung von Colin Escotts exemplarischer Biographie.

Für Rüdiger Ladwig, bei Roof Music für Produktmanagement, Marketing und Promotion zuständig, ist das Hörbuchkonzept eine echte Herzensangelegenheit. Schließlich ist er seit Jahren Mitglied im Hank-Williams-Fanclub und unternahm diverse Reisen auf den Spuren des wegweisenden Countrymusikers – wie zum „Hank Weekend & Festival“, das alljährlich im Garten des Hank Williams Boyhood Museum in Georgiana, Alabama, stattfindet. In enger Kooperation mit Autor Colin Escott konzipierte er nun die Hörbuchversion von „Hank Williams – Das Leben einer Country-Legende“ (Hannibal Verlag), dem Standardwerk über einen der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Mit Schauspieler Dominic Raacke, der hier seine Hörbuchpremiere gibt, fand sich ein prominenter Sprecher, dessen sonorer Tonfall hervorragend zum nüchtern-lakonischen Schreibstil Escotts passt.

Auf drei CDs rezitiert Raacke den (behutsam gekürzten) Text, der sich vor allem dadurch auszeichnet, dass er keine verklärte Heldenverehrung betreibt, sondern die nötige Distanz wahrt und kritische Anmerkungen nicht ausspart. Gerade deshalb gerät seine Aufarbeitung von Aufstieg, Fall und Tod eines begnadeten Sängers und Songwriters so glaubwürdig und bewegend. Originaltondokumente mit O-Tönen von Williams selbst, Zeitgenossen und einem Ausschnitt aus der Trauerrede ergänzen die drei CDs. Ein vierter Tonträger kombiniert Originalsongs von Hank Williams mit Coverversionen so unterschiedlicher Verehrer wie Dinah Washington, Johnny Cash oder den Residents. Ein CD-ROM-Teil serviert seltene Fotos und Bildschirmschoner.

Die Vier-CD-Box ist im Indigo-Vertrieb im Tonträgerhandel erhältlich, der Eichborn Verlag hat den Vertrieb im Tonträgerhandel übernommen. Am 16. Januar endet im Münchner Club „Substanz“ eine Reihe von Begleitveranstaltungen mit Lesungen, Vorführungen der Hank-Williams-Filmdokumentation von Wolfgang Büld und Live-Gigs von Bands wie Fink oder Cow. Anzeigen in „Rolling Stone“, „taz“ und „Die Zeit“ sorgen für Publicity – wie auch die große Resonanz in den Medien mit Stories und Features von „Spex“ bis „Financial Times“ und in diversen öffentlich-rechtlichen Radiosendern.