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Hitkopplung sorgt für leichte Zuwächse im US-Markt

Die Veröffentlichung einer Compilation hat dem unter einer Absatzflaute leidenden US-Handel in der vergangenen Woche ein wenig auf die Sprünge geholfen. „Now! 22“ setzt sich unangefochten an die Spitze der Charts und setzt die Erfolgsgeschichte der Reihe fort.

Die Veröffentlichung einer Compilation hat dem unter einer Absatzflaute leidenden US-Handel in der vergangenen Woche ein wenig auf die Sprünge geholfen. „Now! That’s 22“ setzt sich unangefochten an die Spitze der Charts. Die amerikanische Version der „Bravo Hits“ verkaufte sich in der Woche bis zum 16. Juli 398.000 Mal. Damit setzte die Kopplung nicht nur viermal so viele CDs wie der Titel auf Rang zwei ab, sondern schreibt gleichzeitig die Erfolgsgeschichte der Reihe fort. Bislang haben es alle 22 Ausgaben in die Top Ten geschafft und die aktuelle Folge ist die 19. in den Medaillenrängen.

Im Schatten der Hits verbucht Thom Yorke ein Superergebnis mit seinem Solodebüt: Platz zwei nach 90.000 verkauften Exemplaren bedeuten für „The Eraser“ einen besseren Einstand als in seiner britischen Heimat oder in Deutschland. Dritter ist Rapper Pimp C, dessen 87.000 Kopien von „Pimpalition“ eine persönliche Bestleistung darstellen. Dahinter rutscht Nelly Furtados „Loose“ mit nur noch 58.000 Stück auf Position vier ab. Gnarls Barkley hält nach weiteren 56.000 Verkäufen von „St. Elsewhere“ Platz fünf.

2000 CDs weniger reichen Johnny Cash und seinem letzten Album „American V: A Hundred Highways“ für Rang sechs und weitere 4000 zahlende Fans weniger schicken den Soundtrack zu Disneys „High School Musical“ auf die Sieben. Knapp dahinter mit 49.000 verkauften Einheiten platzieren sich die Rascal Flatts mit „Me And My Gang“ an achter Stelle, wo sie mit 1000 CDs Vorsprung vor Neueinsteiger Muse mit „Black Holes And Revelations“ bleiben. Zehnte ist schließlich Rihanna, die für „A Girl Like Me“ weitere 47.000 Käufer fand.

Insgesamt setzte der Handel in den USA in der letzten Woche 9,3 Mio. Alben ab. Das sind zwar gut drei Prozent mehr als in der enorm schwachen Vorwoche, aber auch über neun Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Die seit Jahresbeginn bisher 288.9 Mio. verkauften Alben entsprechen derzeit einem Marktrückgang von fünf Prozent.

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