Musik

Hitbeat: Metal-Armada mischt die Charts auf

Iron Maiden mit ihrer ersten Nummer eins und Motörhead mit ihrem bestplatzierten Album aller Zeiten führen eine Phalanx von zehn Metal-Titeln in den MusikWoche Top 100 Longplay an. Besser denn je schlagen sich auch Bob Dylan und Mando Diao, während bei den Singles Tokio Hotel erneut abräumen.

21 Neueinsteiger in den MusikWoche Top 100 Longplay künden vom Ende des Sommerlochs. Dabei machen sogar lauter Neuzugänge die ersten vier Plätze unter sich aus. Die Nase vorn hat schließlich die englische Metal-Institution Iron Maiden, deren Album mit dem bedeutungsschwangeren Titel „A Matter Of Life And Death“ den Gipfel erstürmt. Für die „Eiserne Jungfrau“ ist dies nach 25 Jahren Charts-Spanne eine Premiere. 1981 enterte die Band – damals noch mit Paul Di’Anno am Mikrophon, mit dem Album „Killers“ erstmals die deutsche Longplay-Hitliste und kam bis auf Platz zehn. Ausgerechnet der Genreklassiker „The Number Of The Beast“, das erste Album mit Bruce Dickinson als Sänger, verfehlte ein Jahr später mit Rang elf haarscharf die Top Ten. In die stieß die Band indes in den folgenden Jahren immer wieder vor, angefangen mit Platz acht anno 1983 für „Piece Of Mind“. Es folgten die Albumhits „Powerslave“ (1984 auf neun), „Somewhere In Time“ (1986 auf acht), „Seventh Son Of A Seventh Son“ (1988 auf vier), „No Prayer For The Dying“ (Platz sieben 1990) und „Fear Of The Dark“ (Nummer fünf 1992). Der zwischenzeitliche Ausstieg von Bruce Dickinson ließ das Interesse an Iron Maiden etwas schwinden. Seit dessen Rückkehr trumpft die Band dafür wie nie zuvor auf mit Podiumsplätzen für „Brave New World“ (2000 auf drei) und „Dance Of Death“ (2003 auf zwei) sowie mit der jetzigen Nummer eins als Höhepunkt.

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