Vor drei Jahren startete Warner Classics die CD-Reihe „Telefunken Legacy“ anlässlich des 70. Geburtstags der Schallplattenfirma Telefunken, dem Vorläufer des heutigen Labels Teldec. „Der Name Telefunken entwickelte sich nicht nur in Deutschland zum Synonym für exzellente Aufnahmen mit den berühmtesten Künstlern der Zeit“, erklärt Tanja Franke, Head of Press & Promotion bei Warner Classics. Diesen hohen Qualitätsstandard unterstrichen laut Franke bereits die ersten „Legacy“-Veröffentlichungen, darunter etwa „Till Eulenspiegel“ von Richard Strauss mit den Berliner Philharmonikern unter Clemens Krauss. Nun bringt Warner Classics auf dem Teldec-Label am 22. Juli fünf weitere Tonträger der Reihe in den Handel. Als „bis heute unübertroffene Produktion“ rühmt die Presse- und PR-Leiterin die Ersteinspielung der „Dreigroschenoper“ von Kurt Weill und Bertolt Brecht mit Lotte Lenya. Sie entstand 1930 für das Label Ultraphon, den Vorgänger von Telefunken, und schrieb „Fonogeschichte als einer der ersten Schallplatten-Bestseller über viele Jahre“.
Die neue CD-Version enthält zudem Auszüge aus der kürzeren französischen Version des Werks, „L“Opéra de Quat‘ Sous“, und aus einem weiteren Weill-Brecht-Bühnenklassiker, dem „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“. Als Zugaben bietet das Album Berliner Kabarettlieder von Komponisten wie Friedrich Holländer oder Wilhelm Grosz in berühmten Versionen aus den Jahren 1929 bis 1931. Neben Lotte Lenya und Marlene Dietrich ist hier auch Bert Brecht als Sänger zu hören. Joseph Schmidt, einen der herausragenden Tenöre der Epoche, ehrt das „Telefunken Legacy“-Doppelalbum „Die Ultraphon-Aufnahmen 1929 – 1930“. Ein Glanzlicht der Kammermusik stellt die Einspielung der Schubert-Streichquartette Nr. 10 und 14 mit dem Calvet Quartett aus den Jahren 1937 und 1938 dar.
Die letzten zwei Veröffentlichungen der aktuellen „Legacy“-Staffel widmen sich zwei Pult-Päpsten des 20. Jahrhunderts – dem Niederländer Willem Mengelberg mit der zweiten und vierten Sinfonie von Johannes Brahms sowie Erich Kleiber, dessen neue CD Aufführungen von Werken verschiedener Komponisten von Wolfgang Amadeus Mozart bis Franz von Suppé aus den Jahren 1930 bis 1935 zusammenfasst. „Alle Originale wurden mit erheblichem Aufwand und nach allen Regeln der Tonkunst bearbeitet“, bekräftigt Franke. Für die aktuellen VÖs kündigt die Promotion-Leiterin von Warner Classics umfangreiche PR- und Marketingmaßnahmen in Kooperation mit den wichtigsten Fach- und Händlermagazinen an.



