Die derzeit abgeschaltete Musiktauschbörse Napster soll noch in diesem Jahr als kostenpflichtiger Abonnentenservice ihren Betrieb wieder aufnehmen. Dies kündigte CEO Konrad Hilbers auf einer Konferenz in Aspen/Colorado an. Vor einem Neustart müsse aber sichergestellt sein, dass kein urheberrechtlich geschütztes Material mehr getauscht werden könne, so Hilbers. Er sagte weiter, Napster könne in der neuen Fassung weiter ein Ort zum freien Tausch von Musik sein, wenn es beispielsweise darum gehe, die „Weihnachtslieder der Kinder oder die Musik einer Garagenband“ öffentlich zu machen. Hilbers bezeichnete es als seine Aufgabe, auf der Basis des von Napster-Gründer Shawn Fanning geschaffenen Phänomens ein rechtmäßiges Geschäft aufzubauen. Der Preis für ein Abonnement stehe noch nicht endgültig fest, werde aber die Branche, nach Hilbers Worten, „aufwirbeln“. hatte Hilbers in einem Interview mit dem Magazin „Stern“ von einer monatlichen Gebühr von fünf Dollar gesprochen.
Hilbers kündigt Napster-Neustart noch für dieses Jahr an
Laut Napster-CEO Konrad Hilbers soll die Tauschbörse noch in diesem Jahr ihren Betrieb als kostenpflichtiger Abonnenten-Service aufnehmen.


