Musik

HFA beendet 2005 mit deutlichem Minus

Die Harry Fox Agency (HFA), US-Verwertungsgesellschaft für mechanische Rechte, musste im letzten Jahr Einbußen hinnehmen. Der Einbruch im Tonträgergeschäft sorgte für ein zweistelliges Minus in der Bilanz für 2005.

Die Harry Fox Agency (HFA), Amerikas größte Urheberrechtsgesellschaft für mechanische Rechte, konnte im letzten Jahr erheblich weniger Tantiemen eintreiben als noch 2004. Statt 421 Mio. Dollar standen im letzten Jahr nur noch 371,5 Mio. Dollar in der Abschlussbilanz.

Dieses Minus von 11,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr führt die Verwertungsgesellschaft unter anderem auf den erneuten Markteinbruch im physischen Geschäft zurück. Dagegen steigen die Lizenzanfragen aus dem digitalen Bereich seit Jahren massiv an, so HFA-Chef Gary Churgin. Daher sei die HFA für das laufende Jahr zuversichtlich, dass man eine ansprechende Schlussbilanz erwirtschaften wird.

Dazu beitragen wird sicher auch ein um rund sieben Prozent erhöhter Tantiemensatz: Die satzungsgemäßen Abgaben stiegen zum 1. Januar 2006 von 8,5 auf 9,1 Cents für jeden Song mit bis zu fünf Minuten Spieldauer. Für Lieder, die länger dauern, fallen pro Minute statt 1,65 nun 1,75 Cents an.

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