Musik

Hat Lyor Cohen vor Gericht gelogen?

Der Rechtsstreit zwischen TVT Records und der Universal-Division Island DefJam geht vermutlich weiter.

Der Rechtsstreit zwischen TVT Records und der Universal-Division Island DefJam geht vermutlich weiter. Nachdem im Oktober 2003 ein US-Gericht den Major und den früheren DefJam-Chef Lyor Cohen wegen Wettbewerbsbehinderung zu einer Schadenersatzzahlung von insgesamt 61 Mio. Dollar an TVT verurteilt hatte, will der Indie den Prozess jetzt neu aufrollen. Grund hierfür sollen angeblich falsche Angaben sein, die der inzwischen zu Warner Music gewechselte Cohen über sein Vermögen machte. Demnach verschwieg der Musikmanager vor Gericht 20 Mio. Dollar, die er beim Verkauf der gemeinsam mit Russell Simmons betriebenen Modefirma Phat Farm verdient hat. Die Angaben über die Vermögensverhältnisse dienten dem Gericht als Grundlage für die Festsetzung der Schadenersatzsumme, die sich für Cohen auf drei Mio. Dollar belief.

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