Die Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung hat mit der Veröffentlichung eines Konzeptes für den „Musikstandort St. Pauli“ für Wirbel in der Hansestadt gesorgt. Für Musikfirmen, Produzenten, Clubs und Veranstalter soll ein neues Umfeld geschaffen werden.
Das Konzept stützt sich auf die bereits beschlossene Förderung durch die EU für strukturschwache Gebiete, die „eine wirtschaftliche und soziale Umstellung“ durchlaufen. 11,67 Millionen Mark (6,192 Millionen Euro) stellt die EU in diesem Rahmen zur Verfügung. Nach dem Schock der Universal-Abwanderung nach Berlin entschloss sich der Hamburger Senat zu massiven Maßnahmen für den lokalen Musikstandort, der seine Rolle als heimliche Musikhauptstadt des Landes nicht verlieren soll.
Deshalb stockte der Senat die Mittel um weitere zwölf Millionen Mark auf, inzwischen beträgt die Summe inklusive der Gelder weiterer privater Investoren 48 Millionen Mark. Vom Hafenrand mit Zentren für Büros, Gastronomie und Veranstaltungsorte bis ins Herz von St. Pauli werden Immobilien und Grundstücke angeboten. Zu den Interessenten zählen Produzent Franz Plasa, Beatles-Vermarkter Ulf Krüger und diverse Veranstalter.


