Musik

Handys sollen Einkäufe in Downloadshops ermöglichen

Die Mobilfunkmesse 3GSM in Cannes brachte für den Digitalsektor im Musikgeschäft wegweisende Neuerungen. 3G-Handys blasen künftig nicht nur zur Jagd auf iPod & Co., sie überwinden auch die babylonische Formatverwirrung.

Motorola und Sony Ericsson wollen weg von der Exklusivität der Dateiformate. Zwar beteuern die Amerikaner, dass auf all ihren Musikhandys künftig iTunes die Standard-Software für Musikwiedergabe sein soll, doch Amer Husaini, Motorolas Vice President für Europa, Afrika, den mittleren Osten und Südasien, will seine Kunden nicht mit technischen Einschränkungen vergraulen. Das von ihm auf der 3GSM präsentierte Motorola E1060 könne nicht nur für das Abspielen von Songs im Apple-eigenen AAC-Format genutzt werden, auch Windows Media, Real und MP3 seien möglich. Sollte sich diese Ankündigung bewahrheiten, könnte Motorola die Schranken zwischen konkurrierenden geschlossenen Systemen einreißen: Mit dem Handy lassen sich dann Songs aus dem iTunes Music Store und von Musicload abspielen. Einen ganz ähnlichen Weg beschreitet Sony Ericsson.

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