Britische Jugendliche werden in diesem Jahr 150 Mio. Pfund (219 Mio. Euro) für Klingeltöne, Ringbacks und mobile Downloads ausgeben. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von mobileYouth, die den weltweiten Umsatz mit mobilen Musikinhalten im Jahr 2005 auf über zwei Mrd. Pfund (knapp drei Mrd. Euro) schätzen. Bereits in diesem Jahr werden Briten für Mobilmusik 16 Prozent ihrer gesamten Musikausgaben verwenden, in zwei Jahren soll dieser Anteil auf rund ein Viertel steigen.
Der durchschnittliche Teenager im Königreich gibt demnach 26 Pfund (38 Euro) jährlich für Handymusik aus. Diese Entwicklung veranlasst mobileYouth zur Prognose, dass die CD-Single als Promotioninstrument bald ausgedient haben wird. Schon jetzt befinde sich die Single im anhaltenden Sturzflug, Realtones übernähmen immer mehr die Rolle des kurzen Formats. Über kurz oder lang werde der Handydownload die CD-Single ersetzen, so die Marktforscher.


