Musik

HAMM mobilisiert gegen Preiserhöhung der Hersteller

Der Handelsverband Musik & Medien e.V. (HAMM) kritisiert angesichts der bevorstehenden Umstellung auf den Euro Preiserhöhungen der Hersteller.

Der Handelsverband Musik & Medien e.V. (HAMM) kritisiert angesichts der bevorstehenden Umstellung auf den Euro Preiserhöhungen der Hersteller. HAMM-Geschäftsführerin Nina Krogmann erklärte: „Zum einen verursacht die Umstellung selbst – nicht zuletzt auch durch die freiwillige Selbstverpflichtung, die der Handel auf europäischer und nationaler Ebene vereinbart hat – erhebliche Kosten, zum anderen ist aber auch die Kalkulation und der preisliche Auftritt gegenüber dem Verbraucher neu zu gestalten. Dies ist vor allem deshalb wichtig, da im Einführungszeitraum von Oktober bis März die Medien zusammen mit den Verbraucherschützern die Entwicklung der Verkaufspreise mit wachem Blick verfolgen werden.“ Die Euro-Einführung dürfe nicht mit verdeckten Preiserhöhungen in Verbindung stehen. „Dem Handel wird es in diesem Zeitraum daher nicht möglich sein, die Verkaufspreise zu erhöhen. Preiserhöhungen der Hersteller in diesem Zeitraum gehen voll zu Lasten des Handels.“ Krogmann mahnt deshalb an: „Aus diesem Grund sind aus der Sicht des HAMM Preiserhöhungen der Hersteller, wie sie zum Beispiel Universal zum 1. Oktober plant, in diesem Zeitraum nicht akzeptabel und geradezu kontraproduktiv. Die Brisanz des Themas ist seit langem bekannt und der Handel kann nicht für Versäumnisse der Hersteller einspringen. Handel und Industrie sollten vielmehr gemeinsam dazu beitragen, dass der Ruf unserer Branche durch die Euro-Einführung nicht weiter leidet.‘