Nach dem Senat beschloss am 26. Oktober auch die Hamburgische Bürgerschaft den Bau eines neuen Konzerthauses in der HafenCity. Im Landesparlament stimmten die Abgeordneten der CDU und GAL für einen Bau der Elbphilharmonie, die SPD enthielt sich.
„Die Elbphilharmonie ist ein Wahrzeichen, mit dem sich die Hamburger identifizieren können, auf das sie stolz sein können und ein Wahrzeichen, das für alle Hamburger frei zugänglich sein wird“, sagte Kultursenatorin Karin v. Welck laut dpa.
Der futuristische Glasbau nach dem Plänen der Schweizer Star-Architekten Herzog und de Meuron (Allianz Arena München) soll insgesamt 186 Millionen Euro kosten. Die Stadt wird sich daran mit höchstens 77 Millionen beteiligen. Investoren der Mantelbebauung, die aus Hotels, Wohnmöglichkeiten und Parkhaus besteht, bringen einen weiteren Teil auf. 40 Millionen Euro sind bereits durch Spenden des Ehepaars Greve und von Michael Otto abgedeckt. Zusätzliche Spendengelder soll die Stiftung Elbphilharmonie generieren, die die jährlichen Betriebskosten bezuschusst.
Mitte 2006 soll ein gemeinsamer Generalintendant für die Elbphilharmonie und die Laeiszhalle gefunden werden. Die Eröffnung ist für 2009 geplant.


