Der französische Rockstar Johnny Hallyday kehrt nach 42 Jahren seiner Plattenfirma Universal Music den Rücken. Der Grund für diesen Schritt sind seit mehreren Monaten schwelende Streitigkeiten um Tantiemenzahlungen. „Ich überlasse es dem Arbeitsschlichtungsausschuss, meine Forderungen und Beweggründe zu untersuchen,“ erklärte der 60-jährige Sänger, der mit 20 Prozent an den Tonträgerverkäufen beteiligt sein soll. Obwohl dies einer der höchsten Tantiemenanteile eines Künstlers auf dem Musikmarkt ist, war Hallyday mit seinem Künstlervertrag nicht zufrieden, da er keine Eigentumsrechte an seinen Aufnahmen besitzt. Insider berichten zudem von Krediten und Zahlungen seitens Universal, als Hallyday in finanziellen Schwierigkeiten steckte, worüber es ebenfalls zu Spannungen gekommen sei. Johnny Hallyday nahm im Laufe seiner Karriere mehr als 800 Songs auf und verkaufte um die 80 Mio. Platten. Laut Pascal Nègre, President von Universal Music France, trug der „französische Elvis“ 2003 fünf Prozent zum Gesamtumsatz der Company bei.
Hallyday verlässt Universal Music
Der französische Rockstar Johnny Hallyday kehrt nach 42 Jahren seiner Plattenfirma Universal Music wegen Streitigkeiten um Tantiemenzahlungen den Rücken.




