Laut Schätzungen der Poizei kamen am Wochenende nur noch rund eine Mio. Menschen auf die zwölfte Ausgabe des Kölner Ringfestes. Im vergangenen Jahr waren es noch zwei Mio. Besucher. Henning Röller, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur Event Profile, dagegen glaubt, dass auch dieses Jahr 1,5 bis 1,8 Mio. Menschen kamen, um Acts wie Motörhead, Wencke Myhre, die H-BlockX, Silbermond, Kate Ryan, Fury In The Slaughterhouse, Alexander, Elli, Groove Coverage und ein Special des HipHop-Labels Subword/BMG zu hören. Dennoch räumt auch er ein, dass die Zukunft der Veranstaltung unsicher sei. „Wenn es uns nicht gelingt, das Gute und Wesentliche des Ringfestes wieder stärker sichtbar zu machen, wird das Ringfest keine lange Zukunft mehr haben“, so Röller. „Um dem entgegen zu wirken, sollen die Angebote, die nicht zum Inhalt des Festes passen, reduziert werden. Wir müssen klarere Linien und Partnerschaften schaffen – mehr Klasse statt Masse“, ergänzte er. Das dreitägige Ringfest fand dieses Jahr erstmals ohne die Popkomm im Rücken statt.
Halbierte Zuschauerzahlen beim Kölner Ringfest
Laut Schätzungen der Poizei kamen am Wochenende nur noch rund eine Mio. Menschen auf die zwölfte Ausgabe des Kölner Ringfestes. Im vergangenen Jahr waren es noch zwei Mio.



