Musik

Groove-Armada-Künstler schließt Exklusivvertrag mit O2

Andy Cato, die eine Hälfte des britischen Duos Groove Armada, hat einen Vertrag mit O2 unterzeichnet. Gemeinsam mit dem Mobilfunkunternehmen will er zukünftig seine neuen Solosongs als exklusive Downloadtracks für Handys veröffentlichen.

Andy Cato, die eine Hälfte des britischen Duos Groove Armada, hat einen Vertrag mit O2 unterzeichnet. Gemeinsam mit dem Mobilfunkunternehmen will er dem britischen „Guardian“ zufolge zukünftig seine neuen Solosongs als exklusive Downloadtracks veröffentlichen, die nur per Handy gekauft werden können. Die Tracks kosten ein Pfund (1,50 Euro), beim Gewinn wollen O2 und Cato halbe-halbe machen. „Die Piraterie nimmt überhand und die digitalen Kanäle sind ein wenig außer Kontrolle geraten“, sagt Cato. In dieser Art der Veröffentlichung sehe er einen möglichen Weg, um „die Situation zu stabilisieren“. Außerdem sei er begeistert davon, seine Songs kurz nachdem er sie aufgenommen habe, bereits veröffentlichen zu können, anstatt zu warten, bis er ein komplettes Album fertig gestellt habe.

Catos erster Track mit dem Titel „Got To Get Together“ erscheint am 8. Juli. Der nächste Song „After The Rain Falls“ wird ab dem 10. Juli erhältlich sein. In den kommenden Wochen sollen je zwei Songs folgen. O2 will eine der Singles auch britischen Radiostationen zur Verfügung stellen. Allerdings soll auch dieser Track nur über ein Handy zu kaufen sein. Zusätzlich bietet das Mobilfunkunternehmen seinen Kunden Ringtones, Bilder, Tour-Informationen und Tickets an.

Musikfans, die die neuen Cato-Songs erwerben wollen, benötigen jedoch die entsprechende Ausstattung, d.h. entweder das Siemens SX1 oder das neue O2 XM mit integriertem Musikplayer. Laut John Ingham, Leiter des Content Managements bei O2 sei das neue O2-Handy das erste seiner Art, das mit einem Preis von 200 Pfund (294 Euro) den Massenmarkt erreichen soll. Das Siemens-Gerät kostet über 400 Pfund (589 Euro). Für das neue XM prognostiziert O2 eine „sechsstellige“ Verkaufszahl innerhalb der ersten neun Monate.

Wie lange das Downloadexperiment laufen soll steht indes noch nicht fest. O2 verhandele allerdings bereits mit einem amerikanischen Künstler über eine ähnliche Zusammenarbeit.