Musik

Grönemeyers Privatleben bleibt tabu

Herbert Grönemeyer weiss sich zu wehren: Medien, die das Privatleben des Künstlers ausschlachten, droht eine hohe Geldstrafe.

Entgegen dem erklärten Willen Grönemeyers, hat sich die „Bild am Sonntag“ über Herbies Privatleben geäußert. So erschienen auf der Titelseite Name, Wohnort und Biografie seiner angeblich neuen Lebensgefährtin. Da sämtliche andere Medien vorab dem Wunsch des Sängers entsprachen und von einer Berichterstattung absahen, verärgerte es den Künstler um so mehr, dass die „Bild am Sonntag“ diese Bitte missachtete. Das Landgericht in Berlin hat nun unter Androhung eines Ordnungsgeldes von 250.000 Euro verboten, zukünftig über das Privatleben des Exil-Bochumers zu berichten. Dazu wurde dem Boulevard-Blatt untersagt, weiterhin zu behaupten, dass die Lebensgefährtin sich gegenüber der Zeitung dazu geäußert habe.