Musik

Grand Prix in Riga gefährdet

Aufgrund massiver Probleme mit dem lettischen Partnersender LTV droht Björn Erichsen, Fernsehdirektor der Eurovision, mit der Verlegung des Grand Prix d’Eurovision in ein anderes Land.

Aufgrund massiver Probleme mit dem lettischen Partnersender LTV droht Björn Erichsen, Fernsehdirektor der Eurovision, mit der Verlegung des für den 24. Mai terminierten Grand Prix d’Eurovision de la Chanson in ein anderes Land. Erichsen bemängelt die Überschreitung von Zeitrahmen, fehlende Fortschrittsberichte und verspätetete Vertragsunterzeichnugnen und reichte eine schriftliche Beschwerde bei LTV ein. Der Sender, der bereits wiederholt Finanzierungsschwierigkeiten eingeräumt hatte, wechselte daraufhin den für den Song-Wettstreit verantwortlichen Produzenten aus. Dennoch soll am kommenden Freitag eine Kommission der Eurovision in Riga prüfen, ob Lettland das Austragungsrecht entzogen wird, zumal sich auch die Kooperation mit der Regierung des baltischen Staates als kompliziert gestalte. Eine kurzfristige Verlegung des Austragungsortes wäre ein Novum in der fast 50-jährigen Grand-Prix-Geschichte.