Musik

Gram Parsons reitet wieder

Ein neuer Dokumentarfilm und ein US-Tribute Konzert, an dem u.a. Keith Richards teilnimmt, zeigen das wieder erwachte Interesse am Country-Rock-Pionier Gram Parsons.

Mit einem neuem Dokumentarfilm und einem Tribute Konzert, an dem auch Keith Richards teilnimmt, zeigt sich das wieder erwachte Interesse am Country-Rock-Pionier Gram Parsons. Der vom Regisseur Gandulf Hennig gedrehte Film „Fallen Angel“, der bereits auf dem Münchner Filmfest gelaufen ist, soll noch in diesem Jahr in die deutschen Kinos kommen. Darin porträtiert er in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Journalisten und Parsons-Kenner Sid Griffin den 1973 an einer Überdosis verstorbenen Musiker, der während seiner Zeit bei den Byrds und den Flying Burito Brothers sowie mit seinen beiden Solo-Alben den Country-Rock nahezu im Alleingang erfand. Für den Film sprach Hennig u. a. mit Parsons musikalischen Weggefährten Emmylou Harris, Chris Hillman und Keith Richards, aber mit auch Parsons Ex-Frau und seiner Tochter Polly. Sie war es auch, die nach einem Gespräch mit Richards das Tribute-Konzert für ihren Vater organisierte, das nun am 9. Juli in der Santa Barbara Bowl und einen Tag später im Universal Amphitheatre in Los Angeles über die Bühne gehen wird. Unter dem Motto „Return To Sin City“, in Anlehnung an einen Parsons-Song, treten neben dem Rolling-Stones-Gitarristen Norah Jones, Steve Earle, Lucinda Williams und Dwight Yoakam auf.