Musik

Gorillaz-Erfolg spaltet britische Branche

Das britische Charts Supervisory Commitee hat ein Dringlichkeitsmeeting einberufen. Grund dafür ist der Streit um die Charts-Notierungen der aktuellen Gorillaz-Single „Feel Good Inc.“ und von Coldplays „Speed Of Sound“.

Das britische Charts Supervisory Commitee hat für den heutigen 26. April ein Dringlichkeitsmeeting einberufen. Grund dafür ist neben den Klagen des Indie-Verbands AIM an der Downloadbeimischung auch die Kritik von Händlern an der Charts-Platzierung der aktuellen Gorillaz-Single „Feel Good Inc.“: Sie soll physisch kaum erhältlich sein und habe sich hauptsächlich durch Downloadverkäufe in den britischen Charts platziert. „Dies ist genau der Grund, weshalb wir Downloads nicht vor CDs veröffentlichen dürfen“, erklärte Steve Knott, Managing Director bei HMV Europe. „Wenn das so weitergeht, ziehen wir unsere Unterstützung der Singles-Charts zurück.“

Einen ähnlichen Aufruhr gab es auch um die Vorab-VÖ der Coldplay-Single „Speed Of Sound“. Der Track ist von der Charts-Erhebung ausgeschlossen worden, weil er zunächst nur in digitaler Form erhältlich war. Tony Wadsworth, CEO von EMI, kann die Kritik nicht nachvollziehen: „Ein Verkauf ist und bleibt ein Verkauf.“

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