Das neue Album klingt deutlich ausgereifter und zugleich zugänglicher als der spröde Vorgänger, „Glashaus II (Jah Sound System)“, der zwar ebenfalls mit zeitlos schönen Melodien punkten konnte, aber insgesamt zu melancholisch ausfiel. Auf „Drei“ kultivieren und perfektionieren Glashaus ihre eigenwillige Nachdenklichkeit weiter. Dabei gelang es dem Trio bereits mit seinem Debütalbum „Glashaus“ im Jahr 2001, einen unverwechselbaren Sound zu kreieren. Und diesem Markenzeichen bleiben sie auch in den 15 neuen Songs treu, ohne dabei auf der Stelle zu treten oder sich in Wiederholungen des Bekannten zu ergehen. „Auf dem letzten Album stand die spirituelle Seite doch sehr im Vordergrund“, erklärt Moses Pelham. „Die Platte klang in gewisser Hinsicht sehr kodiert, ohne dass wir dabei ein festes Konzept verfolgt hätten.
Glashaus – Der dritte Streich
Mit Glashaus hoben Cassandra Steen, Moses Pelham und Martin Haas vor vier Jahren eine einzigartige Formation aus der Taufe, die sich ganz dem Soul in deutscher Sprache verschrieben hat. Ihr drittes Album mit dem knappen Titel „Drei“ ist das bisherige Meisterwerk des Trios.



